Jay Cross - Informal Learning

Eigentlich wollte ich heute mit der Fragebogenkonstruktion anfangen… doch dann habe ich in dem Buch von Jay Cross “Informal Learning” weitergelesen und bin irgendwie “hängengeblieben”.

Ich bin sozusagen über eine Textstelle “gestolpert”, in der es darum ging, dass die meisten Unternehmen mehr für Weiterbildung ausgeben als für den natürlichen Austausch der Arbeitnehmer untereinander (beispielsweise in der Mittagspause) und damit (nach Cross) für das Informelle Lernen. Hierdurch musste ich dann gleich an einen meiner letzten Einträge (Besuch bei Google in Zürich) denken.

In diesen Büroräumen fehlt wirklich nicht der Raum für den persönlichen, informellen Austausch. Inwieweit jedoch Informelles Lernen (innerhalb dieser Gespräche) gefördert werden kann (oder besser: zielgerichtet sein kann) ist mir persönlich noch nicht ganz so klar. Wie können beispielsweise die Mitarbeiter dazu motiviert werden, sich in der Mittagspause auch über relevante Dinge Ihres Arbeitslebens zu unterhalten? Oder geht es primär um den Informationsfluss innerhalb des Unternehmens? Sehr wahrscheinlich drehen sich viele Gespräche der Mitarbeiter auch um ein gerade angelaufenes Projekt, usw.?! Auch geht es bestimmt um den sogenannten Wohlfühlfaktor innerhalb einer Organisation… Wie gesagt, befinde ich mich noch in der “Reflexionsphase”…

Deshalb beende ich diesen Eintrag ersteinmal mit einem Zitat von Jay Cross:

“Workers learn more in the coffee room than in the classroom. They discover how to do their jobs through informal learning: asking the person in the next cubicle, trial and error, calling the help desk, working with people in the know, and joining the conversation.”

Einen Link zu dem Blog “Informal Learning” von Jay Cross habe ich weiterhin meiner Blogroll hinzugefügt.

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