Archiv April, 2009

inHaus - Innovationszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft

Julia Behlke am 11. April 2009

Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit das inHaus - Innovationszentrum in Duisburg zu besuchen. Die Führung durch das neue inHaus war sehr beeindruckend. Hier ein Bild der Vorderansicht des neuen inHauses:

Vorderansicht InHaus

Das etwas ältere inHaus befindet sich in unmittelbarer Nähe des neuen Gebäudekomplexes. Auch hier kurz ein Photo:

inHaus

In dem neuen Gebäudekomplex befinden sich Anwendungslabore für die Bereiche: Wohnen, Büro, Service, Hotels, Veranstaltungen und Pflegeheime. Besonders begeistert hat mich das hochtechnologische Badezimmer im inHaus. Dieses verfügt u.a. über einen “intelligenten Spiegel”, der ähnlich zu einem Touchscreen bedient werden kann.

Der Spiegel beinhaltet Erinnerungsfunktionen für die Tabletteneinnahme, für das Händewaschen und das Zähneputzen. Außerdem kann über ihn das Radio eingeschaltet, ein Kalender aktiviert werden und er kann auch, durch Sensoren im Boden, den Puls und das Gewicht des Nutzers angeben. Hier zwei Photos von dem Spiegel:

Intelligenter Spiegel

intelligenter_spiegel_unten-small.JPG

Die Bedienung für die Toilette ist auch sehr schön.

Bedienung für die Toilette

Auch mit dem Wohnbereich haben sich die Forscher beschäftigt, wobei nicht nur die Technik wichtig war, sondern auch das ansprechende Design. Hier zwei Wohnungsbeispiele für ein Seniorenheim:

Schlafzimmer

Schreibtisch

Wohnbereich

Das braune Schlafzimmer bzw. der Wohnbereich war sehr “intelligent”. Mit Hilfe des Touchscreens (siehe nächste Photo) konnte z.B. nach Dokumenten oder Schlüsseln gesucht werden, die vorher mit einem elektronischen Chip “markiert” worden waren. Sobald der Benutzer auf dem Touchscreen das Schlüsselsymbol berührt hat, leuchtete die Schublade auf, in der sich der Schlüssel befand (siehe Photos des braunen Wohnbereichs).

Touchsreen

Der Bewohner kann aber auch mit dem Touchsreen die Schwester rufen und sich erinnern lassen, dass er noch Medikamente nehmen muss. Weiterhin kann der Pflegedienst eine Extrafunktion freischalten, mit der die Verwaltungsfunktionen wesentlich vereinfacht werden. So werden auch alle wichtigen Informationen zum Patienten angezeigt.

Im inHaus wird aber auch am Future Hotel geforscht. Hier zwei Photos des modernen Hotelzimmers (mit unterschiedlichen Beleuchtungsfarben):

Hotelzimmer

Future Hotel

Das moderne Hotelzimmer verfügt über ein Panoramafenster, ein “motorisiertes” Bett (das einen in den Schlaf “schaukelt”) und natürlich über einen “intelligenten Spiegel”. Das Panoramfenster kann durchsichtig bzw. undurchsichtig (milchig) geschaltet und auch als Projektionsfläche genutzt werden.

Mich persönlich hat auch noch das platzsparende Badezimmer fasziniert, welches über eine bewegliche Wand verfügt. Auf der einen Seite befindet sich das fugenfreie Waschbecken und auf der anderen Seite die Dusche. Der besondere Clou: Durch ein Gummiwischblatt, an der Unterseite der Wand, ist das Badezimmer gleich gewischt. Hier zwei Photos:

Badezimmer

Waschbecken

Die sympathische Führung durch das InHaus hat mich wirklich sehr beeindruckt und viele der Wohnideen würde ich mir auch gerne sofort in meine Wohnung einbauen. Das ist das Besondere am inHaus: Viele der Wohnideen sind für ältere Menschen konzipiert worden, aber ich denke, dass auch durchaus junge Menschen gerne einen solchen Wohnkomfort hätten.

Zum Abschluss noch ein Photo eines Plakats:

Plakat

An dieser Stelle: Vielen Dank, für die nette Führung durch das neue inHaus.

Web 2.0 trifft auf die Politik

Julia Behlke am 7. April 2009

Das Politcamp 2009 findet am 2./3. Mai in Berlin statt und steht unter dem Motto “Das Web 2.0 triftt auf die Politik”. Die ganze Veranstaltung wurde bisher hauptsächlich über das Internet (Blog, Facebook, etc.) organisiert und soll auch wie ein Barcamp ablaufen.

Nicht nur wegen des diesjährigen Superwahljahres aondern auch wegen des US-Wahlkampfs (der u.a. mit Hilfe des Web 2.0 entschieden wurde) sind natürlich auch die einzelnen Parteien vertreten und versuchen sich den neuen Kommunikationsformen im Internet anzunähern.

Ich persönlich bin schon sehr gespannt auf die Diskussionen in Berlin und darauf, wie eigentlich ein Barcamp organisatorisch so abläuft.