Archiv März, 2008

Wikinomics und World Community Grid

Julia Behlke am 28. März 2008

Gestern habe ich angefangen, das Buch “Wikinomics - Die Revolution im Netz” von Don Tapscott und Anthony D. Williams, zu lesen. Dort wird auch das World Community Grid erwähnt:

“Die neuen Formen der Zusammenarbeit werden nicht nur kommerziellen Interessen dienen, sondern sie werden altruistischen Anliegen zugutekommen, etwa helfen, genetisch bedingte Krankheiten zu heilen, Voraussagen über den weltweiten Klimawandel abzugeben, neue Planeten und Sterne zu finden. Forscher am Olson Laboratory beispielsweise nutzen einen riesigen Supercomputer, um Wirkstoffe zu testen, mit denen man vielleicht eines Tages Aids heilen könnte. Aber das ist kein gewöhnlicher Supercomputer. Ihre Initiative mit dem Namen FightAIDS@home ist Teil des World Community Grid, eines globalen Netzwerks, in dessen Rahmen Millionen Computernutzer via Internet brachliegende Rechnerkapazität zur Verfügung stellen und so eine der mächtigsten Computerplattformen weltweit bilden.” (Tapscott/Williams 2007)

Auf das World Community Grid bin ich schon einmal, durch den Blog von einem Freund (Jörgs Blog), gestossen. Ich habe mich auch kurz mit ihm darüber unterhalten, da mir persönlich die Funktionsweise nicht klar war. (Mir ist immer noch nicht ganz hundertprozentig klar wie das technisch abläuft ;-) ) Na ja … die Webseite des World Community Grid gibt einen kleinen Einblick…

Ach ja, es gibt auch eine Webseite zu dem Buch “Wikinomics”

Untertitel des Blogs geändert

Julia Behlke am 27. März 2008

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich den Untertitel meines Blogs von “Senioren und das Web 2.0″ zu “Silver Surfer und das Web 2.0″ geändert. Denn in der Literatur über Senioren wird häufig angemerkt, dass Senioren nicht gerne mit dem Begriff Senioren angesprochen werden möchten. Ähnlich verhält es sich mit Namen von Produkten für Senioren:

“Produkte, die sich namentlich an Senioren, Alte oder Ältere richten, sind in der Regel zum Scheitern verurteilt.” (Härtle-Kasulke 1998 zitiert nach Ochel 2003)

Ochel (2003) hierzu weiter: “Das gilt für die Produktgestaltung wie auch für die Bezeichnung von Internetangeboten (beispielsweise ´Senioren-Café´, ´Senioren-Shop´ oder ´Senioren-Computer´). Dieses ist insbesondere deshalb von Interesse, da der überwiegende Anteil gegenwärtiger Internetangebote für ältere Menschen den Begriff ´Senioren´ im Namen führt.”

Dies gilt auch zur Zeit noch für meine Internetpräsenz ;-)

Wie möchten Senioren, ältere Menschen oder Junggebliebene nun eigentlich angesprochen werden? Sollten überhaupt spezielle Produkte für aktive Senioren Junggebliebene hergestellt werden? Inwiefern unterscheiden sie sich eigentlich von jüngeren Nutzern bzw. Konsumenten? Gibt es gar einen Unterschied?

Für Anregungen zu diesem Thema oder Vorschläge zu einer besseren Ansprache von Senioren bin ich immer offen …

Technorati

Julia Behlke am 26. März 2008

Technorati.com ist als Suchmaschine für Blogs (sogenannte Internettagebücher) bekannt. Ein Verzeichnis der unterschiedlichen Blogs gibt es hier.

Semana Santa in Zamora

Julia Behlke am 26. März 2008

Die Osterwoche hier in Spanien ist nun vorbei und leider auch die ganzen Prozessionen. Einige Eindrücke von der Prozession “La Virgen de Esperanza” (”Jungfrau der Hoffnung”) habe ich in Form von Photos “festgehalten”.

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Die Semana Santa in Zamora ist sehr traditionell und deshalb auch fast in ganz Spanien bekannt.

Jay Cross - Informal Learning

Julia Behlke am 19. März 2008

Eigentlich wollte ich heute mit der Fragebogenkonstruktion anfangen… doch dann habe ich in dem Buch von Jay Cross “Informal Learning” weitergelesen und bin irgendwie “hängengeblieben”.

Ich bin sozusagen über eine Textstelle “gestolpert”, in der es darum ging, dass die meisten Unternehmen mehr für Weiterbildung ausgeben als für den natürlichen Austausch der Arbeitnehmer untereinander (beispielsweise in der Mittagspause) und damit (nach Cross) für das Informelle Lernen. Hierdurch musste ich dann gleich an einen meiner letzten Einträge (Besuch bei Google in Zürich) denken.

In diesen Büroräumen fehlt wirklich nicht der Raum für den persönlichen, informellen Austausch. Inwieweit jedoch Informelles Lernen (innerhalb dieser Gespräche) gefördert werden kann (oder besser: zielgerichtet sein kann) ist mir persönlich noch nicht ganz so klar. Wie können beispielsweise die Mitarbeiter dazu motiviert werden, sich in der Mittagspause auch über relevante Dinge Ihres Arbeitslebens zu unterhalten? Oder geht es primär um den Informationsfluss innerhalb des Unternehmens? Sehr wahrscheinlich drehen sich viele Gespräche der Mitarbeiter auch um ein gerade angelaufenes Projekt, usw.?! Auch geht es bestimmt um den sogenannten Wohlfühlfaktor innerhalb einer Organisation… Wie gesagt, befinde ich mich noch in der “Reflexionsphase”…

Deshalb beende ich diesen Eintrag ersteinmal mit einem Zitat von Jay Cross:

“Workers learn more in the coffee room than in the classroom. They discover how to do their jobs through informal learning: asking the person in the next cubicle, trial and error, calling the help desk, working with people in the know, and joining the conversation.”

Einen Link zu dem Blog “Informal Learning” von Jay Cross habe ich weiterhin meiner Blogroll hinzugefügt.

Spaziergang durch Zamora

Julia Behlke am 14. März 2008

Hier in Zamora beginnen gerade die Vorbereitungen für die Semana Santa und die kleine Stadt erwacht gerade voller Leben (nicht nur wegen dem Sonnenschein, sondern auch da viele Besucher zu den Ostertagen angereist sind.) So sitzen die meisten älteren Menschen in der Sonne, unterhalten sich angeregt und essen dabei die frisch gebrannten Mandeln…

Nun habe ich gerade das Buch von Jens Ochel “Senioren im Internet” gelesen und es wird häufiger auf die Informations- und Kommunikationsbedürfnisse von Senioren hingewiesen. Die Kommunikation über das Internet soll eine Art “Schlüsselrolle” oder auch eine Art “Ersatzfunktion” für die Kommunikationsbedürfnisse gebrechlicher Menschen (nicht nur von Senioren) darstellen…

Das ist sicherlich eine Möglichkeit, dass Leben von Senioren auf eine bestimmte Art zu bereichern und ich denke auch, dass es (wie Ochel sagt) eine sozialintegrative Funktion haben kann. Doch wenn man hier durch den kleinen Ort wandelt und die älteren Damen und Herren mit ihren Spazierstöcken sieht, dann kann man wirklich ins Grübeln kommen, ob das Internet bzw. die Kommunikation im Internet diese Atmosphäre auf den Plätzen der Stadt ersetzen kann…

Sicherlich spielt auch das Wetter hier in Spanien und die etwas andere Lebensart eine Rolle… Aber trotzdem denke ich (gerade, sozusagen just in time), dass die Kommunikation, der Kontakt und Austausch mit anderen Menschen über das Internet “nur” ersetzend sein kann…

So zitiere ich Straka 1990 nach Ochel 2003 “Technik, die unpraktisch und unhandlich ist, die ihren alltagsnahen Wert nicht unmittelbar vermitteln kann und die die besonderen Bedürfnisse von Älteren in keiner Weise würdigt, läuft (…) Gefahr, von älteren Menschen nicht akzeptiert zu werden. Um eine möglicherweise vorhandene Skepsis älterer Menschen gegenüber dem Internet abzubauen, sollte ihnen verschiedene Möglichkeiten geboten werden, eigene Erfahrungen dahingehend zu machen, dass das Internet spürbar zur Erhöhung der eigenen Lebensqualität (…) beitragen kann.” und wünsche Frohe Ostertage!

Social Bookmarking

Julia Behlke am 12. März 2008

Social Bookmarking ist ein weiterer Dienst innerhalb des Web 2.0. Einige mir bekannte Vertreter sind z.B. Mister Wong, del.icio.us und Furl. Dort kann man seine Lesezeichen online ablegen, organisieren und austauschen. Weiterhin eignen sich diese Dienste auch für die Informationssuche. Denn die Webseiten die die meisten Benutzer unter ihren Lesezeichen abgelegt haben, erscheinen in einer Art “Trefferliste”.

Besuch bei Google in Zürich

Julia Behlke am 10. März 2008

Auf der Webseite von studisurf.ch bekommt man einen Einblick in die Arbeitswelt des Google Forschungszentrums in Zürich. Wenn so in der Zukunft alle Büroräume aussehen, dann … wäre z.B. die Kommunikation innerhalb einer Organisation kein Problem mehr… Außerdem sieht es doch wirklich nach einer Art des Informellen Lernens und kreativer Arbeit aus, oder?!

Einen eigenen Blog erstellen …

Julia Behlke am 10. März 2008

Auf der Webseite Blogger kann relativ einfach ein eigener Blog erstellt werden.

medienpaedagogik.at/blog

Julia Behlke am 8. März 2008

Gerade habe ich einen neuen Blog zu meiner Blogroll hinzugefügt: Medienpädagogik.at/blog und habe mir den letzten Eintrag “Web 2.0 erklärt in unter 5 Minuten” angeschaut. Wirklich gut …