Archive for the ‘Web 2.0’ Category

Korrektur zum Politcamp 2011

Julia Behlke am 5. April 2011

Es hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das Politcamp 2011 findet am 4. und 5. Juni in Bonn statt. Zur Anmeldung geht es hier.

Politcamp 2011 und Educamp 2011

Julia Behlke am 16. Februar 2011

Im M├Ąrz finden gleich zwei Veranstaltungen im Bereich Web 2.0 und E-Learning statt. Das Politcamp 2011 “Politik trifft Web 2.0″ (20. bis 21. M├Ąrz, Berlin) und das Educamp 2011 (19. bis 20. M├Ąrz, Bremen).

Sowohl das Politcamp als auch das Educamp werden nach dem Barcamp-Konzept organisiert. Somit k├Ânnen noch Themenvorschl├Ąge eingereicht werden und das finale Programm steht auch noch nicht komplett fest. (Selbst an den Veranstaltungstagen k├Ânnen so noch Sessions vorgeschlagen und spontan in das Programm integriert werden.)

Beide Veranstaltungen kann ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen. So bietet das Politcamp nicht nur interessante Themen rund um die Politik und das Web 2.0, sondern auch die Location (Radialsystem V) bietet eine angenehme Atmosph├Ąre um Gespr├Ąche zu intensivieren. Das Educamp hingegen bietet einen Blick auf das Web 2.0 aus einer eher lernorientierten Perspektive, aber auch bei diesem Barcamp kommt der pers├Ânliche Austausch nat├╝rlich nicht zu kurz.

Neuer Aktionsbutton “Jetzt Internet-Pate werden!”

Julia Behlke am 15. Januar 2011

Im November war ich auf der Fachkonferenz “Internet erfahren - Gemeinsam durchs Netz” des Bundesministeriums f├╝r Wirtschaft und Technologie. Das zentrale Thema dieser Konferenz war die Digitale Integration aller B├╝rgerinnen und B├╝rger. Hierbei ging es nicht nur um den Zugang zum Internet, sondern auch um die Internetkompetenzen der Internetnutzer. So wurden im Rahmen der Fachkonferenz “Internet erfahren” auch zahlreiche Projekte vorgestellt, die den Ausbau von digitalen Kompetenzen unterst├╝tzen.

Eines der vorgestellten Projekte war u.a. “Internet-Patinnen und -Paten” des Kompetenzzentrums “Technik - Diversity - Chancengleichheit”. Die Idee hinter diesem Projekt ist, dass erfahrene Internetnutzer ihr Wissen innerhalb ihres sozialen Netzwerkes weitergeben und somit Nichtnutzer an das Internet heranf├╝hren.

Hierzu ist innerhalb des Projektes vorgesehen, dass eine Patenschaft zwischen dem erfahrenen Internetnutzer und dem Nichtnutzer eingegangen wird. Sobald Ziele und Vorstellungen zwischen den beiden Partnern bez├╝glich der Patenschaft, der Internetnutzung und der Lerninhalte abgesprochen sind, dann soll in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden ein pers├Ânliches Treffen erfolgen. W├Ąhrend dieser Treffen wird dann beispielsweise die erste Email geschrieben, das erste Mal ein Flug gebucht oder mittels Suchmaschinen recherchiert. (Hier finden Sie weitere Informationen ├╝ber den Einstieg in eine Internet-Patenschaft.)

Weiterhin kann in dem Projekt ein Lerntagebuch mittels eines Blogs gef├╝hrt werden. In diesem Lerntagebuch k├Ânnen dann alle gesammelten Eindr├╝cke und Erfahrungen aus der Internet-Patenschaft festgehalten werden. (Hier geht es zu den bereits aktiven Patinnen- und Paten-Weblogs.)

Da ich die Idee der Internet-Patenschaft gerne unterst├╝tzen m├Âchte, habe ich nun einen Aktionsbutton “Jetzt Internet-Patin!” bzw. “Jetzt Internet-Pate werden!” in die sogenannte Sidebar meines Blogs eingef├╝gt. Bei einem Klick auf den Button gelangen Sie direkt zu der Webseite des Projektes.

ConventionCamp - Die Internet(Un)Konferenz in Hannover

Julia Behlke am 4. November 2010

Am 10. November findet das ConventionCamp in Hannover statt. Das Programm besteht aus folgenden Themenschwerpunkten:

  • Die Zukunft von eCommerce und Business
  • Smarte Cities - smarte Regeln: Die Gesellschaft …
  • Die Zukunft der digitalen Gesellschaft
  • What the Internet Is Doing to Our Brains
  • Von Hackern, Idealisten und Coworkern: Arbeitsmodelle …
  • Mobile (R)evolution
  • Das ConventionCamp wird ├Ąhnlich zu einem Barcamp organisiert, d.h. jeder Teilnehmer kann noch eine freie Session gestalten und aktiv zum ConventionCamp beitragen.

    Ich pers├Ânlich finde besonders die Themenschwerpunkte “Smarte Cities - smarte Regeln” und “Die Zukunft der digitalen Gesellschaft” spannend. Ansonsten lasse ich mich einfach auf dem ConventionCamp ├╝berraschen und entscheide dann spontan, welche Sessions ich noch besuchen werde.

    Das Projekt “Generation 50plus aktiv im Netz gegen Nazis” geht weiter!

    Julia Behlke am 5. Oktober 2010

    Das Projekt “Generation 50plus aktiv im Netz gegen Nazis” der Amadeu Antonio Stiftung geht weiter! Am 28. Oktober findet ein Workshop in Berlin statt und am 15. November ist eine Veranstaltung in Weimar geplant. Bei den Workshops geht es u.a. darum, wie die Generation 50plus in Foren und Chats gegen Rechtsextremismus aktiv werden kann.

    Das Ziel des Workshop in Berlin besteht u.a. darin, die Generation 50plus mit den interaktiven Werkzeugen des WWW vertraut zu machen, rechtsextreme Inhalte in der virtuellen Welt zu erkennen und entsprechend gegen diese vorzugehen. Weiterhin besteht die M├Âglichkeit f├╝r einen Einsatz als Moderator/in f├╝r Communities bei netz-gegen-nazis.de geschult zu werden.

    Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung “Dumm 3.0 oder aktive B├╝rger(innen) im Netz?”

    Julia Behlke am 22. September 2010

    Gestern Abend war ich bei dem Vortrag “Dumm 3.0 oder aktive B├╝rger(innen) im Netz?” der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Hamburg. Als Vortragende waren Markus Reiter (Buchautor, Medienberater und Journalist) und Markus Beckedahl (Chefredakteur von netzpolitik.org) eingeladen. Der Vortragsraum war gut gef├╝llt und es sah danach aus, dass es eine spannende Diskussion geben w├╝rde.

    Denn Markus Reiter hat vor kurzem das Buch “Dumm 3.0. Wie Twitter, Blogs und Social Networks unsere Kultur bedrohen” ver├Âffentlicht. In seinem Buch beschreibt er u.a. “[…] die Gefahr, im Informations-Dschungel des Internets die Orientierung zu verlieren. […] Denn ohne Dienstleister, die Fakten pr├╝fen und vorsortieren, k├Ânne die Informationsflut des Internets manchen Leser ├╝berfordern.”

    Markus Beckedahl hingegen sieht eine gro├če Chance in der Informationsvielfalt des Internets. Zudem k├Ânne mittlerweile jeder “[…] seine Meinung publizieren und damit zu ganz neuen Diskussionen anregen.” Mit seinem Blog netzpolitik.org behandelt er u.a. Themen wie Freie Software, Urheberrecht und Digital Rights.

    Zun├Ąchst schien es so, dass die beiden Vortragenden unterschiedliche Standpunkte vertreten w├╝rden. Doch dann stellte sich heraus, dass die beiden Vortragenden gar nicht so weit voneinander entfernt lagen. Markus Reiter schien es haupts├Ąchlich um die Frage zu gehen, wie der professionelle Journalismus im Internetzeitalter fortbestehen kann. Denn ohne “Paid Content” w├Ąre es kaum m├Âglich diesen zu finanzieren. Dieses wiederum ist nicht ein Problem des Internets, sondern eher eine Frage des Gesch├Ąftsmodells, welches die Verlage momentan (eine gro├če Hoffnung der Verlage liegt vor allem auf dem iPad) zu l├Âsen versuchen.

    Markus Beckedahl machte darauf aufmerksam, dass Blogger haupts├Ąchlich auf die gro├čen Verlage verlinken und dass diese Links auch zu mehr Lesern und einer guten Reputation f├╝hren w├╝rden. Er sah weiterhin keine L├Âsung im sogenannten “Paid Content”, sondern sah diese eher in Werbeeinnahmen.

    Die Diskussion wechselte dann zu Partizipationsm├Âglichkeiten der einzelnen B├╝rger(innen). Markus Reiter war der Ansicht, dass viele B├╝rger(innen) gar nicht in der Lage seien ihre Meinung im Internet zu ver├Âffentlichen und viele Forenbeitr├Ąge nicht erw├Ąhnenswert w├Ąren oder auch diffamierend seien. Dies wiederum ist auch kein direktes Problem des Internets, sondern eher eine Frage der Medienkompetenz und Bildung auf Seiten der Bev├Âlkerung.

    So war das Ergebnis der ganzen Dikussion wieder einmal (wie auch in vielen Politiksendungen), dass mehr in Bildung investiert und bereits in der Schule Medienkompetenz vermittelt werden m├╝sste. Wenn nun die L├Âsung in der Bildung liegt, dann frage ich mich, warum nicht einfach mehr in die Bildung investiert wird. Wir k├Ânnten uns die ganzen Diskussionen (und Politiksendungen) sparen und m├╝ssten einfach nur handeln. Es liegt einfach auf der Hand: Wir leben in der sogenannten Wissensgesellschaft (auch Informationsgesellschaft genannt) und diese verf├╝gt auch ├╝ber ihre entsprechenden Medien. Wir m├╝ssen nur lernen mit diesen (durchaus m├Ąchtigen Werkzeugen) umzugehen …

    Next Conference 2010 in Berlin

    Julia Behlke am 19. April 2010

    Die Next Conference 2010 findet am 11. und 12. Mai in Berlin statt. Einige Videos und das Programm der Konferenz sind bereits online.

    Da ich leider nicht bei der Konferenz dabei sein kann, bin ich gerade bei Facebook ein “Fan” der Konferenz geworden und habe mich bei Twitter als “Follower” eingetragen. So kann ich dann wenigstens virtuell die Konferenz in Berlin verfolgen. ;-)

    ├ťbrigens: F├╝r Studenten/Studentinnen gibt es erm├Ą├čigte Tickets und bei appstory.tv k├Ânnen zwei Tickets gewonnen werden. (Schade, dass es f├╝r einen Blogbeitrag oder ein eingef├╝gtes Badge kein “Studententicket” gibt.) ;-)

    “Advanced Style” ein Blog ├╝ber “Silver-Trendsetter” in New York

    Julia Behlke am 23. März 2010

    Der Blog “Advanced Style” pr├Ąsentiert die unterschiedlichen Modestile der etwas ├Ąlteren New Yorker. Der Blogger, Ari Seth Cohen, streift duch die Strassen von New York und fotografiert die “Silver-Trendsetter”.

    Oder wie er es ausdr├╝ckt:”I roam the streets looking for New York┬┤s most stylish and creative older folks. Respect your elder and let these ladies and gents teach you a thing or two about living life to the fullest.”

    “Politik trifft Web 2.0″ (Politcamp 2010 in Berlin)

    Julia Behlke am 16. März 2010

    Auch dieses Jahr findet das Politcamp wieder im Radialsystem V in Berlin statt. Letztes Jahr war es echt super, da wirklich interessante Sessions dabei waren und sich viele Teilnehmer/Innen an den Diskussionen beteiligt haben. Au├čerdem ist die Location fantastisch und wenn die Sonne scheint, dann kann man sich sehr gut auf der Terrasse untereinander austauschen.

    Die Beteiligung wird dieses Jahr sicherlich noch h├Âher ausfallen, da das Thema “Netzpolitik” sehr pr├Ąsent ist (auch in der aktuellen Tagespresse) und immer mehr Menschen das Internet als t├Ąglichen Lebensraum erfahren. Deshalb ist es auch dringend notwendig, dass konstruktiv und ├╝berparteilich ├╝ber diesen Lebensraum diskutiert wird. Denn anscheinend waren viele junge W├Ąhler (u.a. von der Netzpolitik der letzten Jahre) nicht gerade begeistert, was am deutlichsten in der Gr├╝ndung der Piratenpartei sichtbar wurde.

    Momentan k├Ânnen jedenfalls noch die letzten Tickets f├╝r das Politcamp 2010 “erbeutet werden”.

    Nachtrag Educamp 2010 (Statement Lisa Rosa)

    Julia Behlke am 2. Februar 2010